Homelift als Alternative zum Treppenlift: Funktion, Kosten & Modelle

Homelift ohne Schacht: Wie er funktioniert, was er kostet und welcher Zuschuss von der Pflegekasse möglich ist. Modelle von Lifton, Aritco & Stiltz im Vergleich.
Schachtloser Homelift in einem modernen Wohnhaus, Innenbereich

Ein Homelift ist ein kompakter, meist schachtloser Kleinaufzug für den privaten Wohnbereich, der Personen zwischen zwei oder mehr Geschossen befördert, ohne dass eine klassische Aufzugsschachtkonstruktion nötig ist. Für Hausbesitzer, die mehrere Etagen sicher überwinden möchten, aber mit einem Treppenlift nicht zufrieden sind, ist er häufig die passende Alternative.

Wenn Sie über den Einbau eines Homelifts nachdenken, stellen sich vor allem drei Fragen: Wie funktioniert die Technik ohne Schacht, was kostet ein Homelift wirklich, und welche Hersteller bieten verlässliche Lösungen an? Dieser Ratgeber beantwortet alle drei Fragen und zeigt außerdem, wann sich ein Gebrauchtkauf lohnt und ob ein Homelift eher für innen oder außen infrage kommt. Im direkten Vergleich zwischen Treppenlift und Homelift entscheidet vor allem der Bedarf: Ein Treppenlift folgt dem vorhandenen Treppenverlauf und eignet sich für eine einzelne Treppe, während ein Homelift mehrere Geschosse unabhängig von der Treppenform verbindet und auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

Key Takeaways
– Ein Homelift kommt meist ohne klassischen Aufzugsschacht aus und lässt sich dadurch deutlich schneller nachrüsten als ein herkömmlicher Personenaufzug.
– Die Kosten liegen je nach Modell, Geschossanzahl und Ausstattung zwischen etwa 27.000 € und 150.000 €.
– Die Pflegekasse bezuschusst den Einbau bei anerkanntem Pflegegrad mit bis zu 4.180 € pro Maßnahme.
– Bekannte Hersteller sind unter anderem Lifton, Aritco und Stiltz.
– Gebrauchte Modelle sind deutlich seltener am Markt als gebrauchte Treppenlifte, da die Anlagen meist fest auf das jeweilige Haus zugeschnitten sind.

Was ist ein Homelift?

Ein Homelift ist ein kleiner Personenaufzug, der speziell für den Einbau in bestehende Ein- und Mehrfamilienhäuser entwickelt wurde. Anders als ein klassischer Aufzug benötigt er in der Regel keinen separaten Fahrschacht, keinen Maschinenraum und keine tiefe Fundamentgrube. Die Antriebstechnik ist stattdessen in die Kabine selbst oder in eine kompakte Führungsschiene integriert, wodurch sich der bauliche Aufwand erheblich reduziert.

Die meisten Modelle lassen sich über eine normale 230-Volt-Haushaltssteckdose betreiben und benötigen keinen gesonderten Starkstromanschluss. Das unterscheidet sie deutlich von einem klassischen Personenaufzug, der ab etwa 35.000 € beginnt und meist einen erheblich größeren baulichen Eingriff erfordert.

Homelift ohne Schacht: Wie funktioniert die Technik?

Bei dieser Bauweise übernimmt eine selbsttragende Führungskonstruktion die Funktion, die bei einem klassischen Aufzug der gemauerte oder betonierte Schacht erfüllt. Die Kabine bewegt sich entlang dieser Führung, meist angetrieben über ein Seilzug- oder Spindelsystem, das direkt in der Konstruktion verbaut ist. Dadurch entfällt der Eingriff in die Statik des Gebäudes fast vollständig, und die Montage ist häufig innerhalb weniger Tage abgeschlossen.

Diese Bauweise wird gelegentlich auch als „Senkrechtlift“ bezeichnet. Der Begriff überschneidet sich terminologisch mit dem Plattformlift für Rollstuhlfahrer, der sich ebenfalls senkrecht statt entlang der Treppe bewegt. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Produktkategorien: Ein Plattformlift ist eine offene oder halboffene Hebebühne für Rollstuhlfahrer über kurze Distanzen, während ein Homelift eine geschlossene Kabine für die Beförderung zwischen mehreren vollen Geschossen ist.

Selbsttragende Führungskonstruktion eines schachtlosen Homelifts
Selbsttragende Führungskonstruktion eines schachtlosen Homelifts

Was kostet ein Homelift?

Die Kosten für einen Homelift bewegen sich in Deutschland grob zwischen 27.000 € und 150.000 €, abhängig von Geschossanzahl, Bauart und Ausstattung. Kompakte Einsteigermodelle für zwei Personen und eine Etage liegen am unteren Ende dieser Spanne, mehrgeschossige Anlagen mit größerer Kabine und hochwertiger Innenausstattung deutlich darüber.

Zum Vergleich: Ein klassischer Treppenlift kostet meist zwischen 4.000 € und 15.000 €, je nach geradem oder kurvigem Treppenverlauf. Ein Homelift ist damit spürbar teurer in der Anschaffung, bietet dafür aber mehr Komfort und eignet sich auch für Rollstuhlfahrer, die eine Treppe grundsätzlich nicht mehr nutzen können.

Pflegekassen-Zuschuss: Bei einem anerkannten Pflegegrad ab Stufe 1 übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 € pro Maßnahme und pflegebedürftiger Person als Zuschuss für eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme. Der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt und von der Pflegekasse genehmigt werden. Wird der Zuschuss durch die Maßnahme nicht vollständig ausgeschöpft, verfällt der Restbetrag nicht, sondern kann für eine weitere Maßnahme im selben Haushalt verwendet werden. Details zur Antragstellung und weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie auch im Beitrag zum Pflegekassen-Zuschuss.

Was den Preis zusätzlich beeinflusst: Neben der reinen Geschossanzahl wirken sich auch die Kabinengröße, die Traglast und die gewünschte Innenausstattung auf den Preis aus. Ein Modell mit größerer Grundfläche für Rollstuhlfahrer kostet in der Regel mehr als ein kompaktes Zwei-Personen-Modell. Auch bauliche Besonderheiten wie ein unebener Boden oder eine niedrige Deckenhöhe können den Aufwand und damit den Preis erhöhen.

Beispielrechnung: Für ein Einfamilienhaus mit zwei Geschossen und ein kompaktes Zwei-Personen-Modell liegt die reine Anschaffung häufig bei rund 28.000 €. Nach Abzug des maximalen Pflegekassen-Zuschusses von 4.180 € verbleibt ein Eigenanteil von etwa 23.820 €, zuzüglich der laufenden Wartungskosten. Bei einem größeren, rollstuhlgerechten Modell über drei Geschosse steigt der Betrag entsprechend, während sich der Zuschuss der Höhe nach nicht verändert.

Ein Homelift als Alternative zum Treppensteigen im Einbau (Video: Bauhelden)

Marken und Modelle im Vergleich

Am deutschen Markt haben sich mehrere Hersteller auf Homelifte spezialisiert. Ihre Modelle unterscheiden sich deutlich in Größe, Traglast und Preis.

HerstellerModellKapazitätRichtpreis
LiftonDUO2 Personen, 0,8 m² Grundfläche27.000-29.500 €
LiftonTRIO3 Personen oder 1 Rollstuhl, 1,3 m² Grundfläche29.000-34.000 €, ab 39.500 € bei 3 Geschossen
AritcoHomeLift Compactmax. 2 Personen, 250 kg, kleinstes Modell 840×880 mmauf Anfrage
AritcoHomeLift Access2-6 Personen, bis 500 kg, rollstuhlgerechtauf Anfrage
Stiltzdiverse Modelle1-2 Personennur nach Vor-Ort-Begehung

Lifton ist ein deutscher Hersteller aus der Liftstar Group. Beide Modelle, DUO und TRIO, arbeiten schachtlos und lassen sich über eine normale Haushaltssteckdose betreiben. Die aktuellen Lifton-Preise sind auf der Herstellerseite transparent aufgeschlüsselt.

Aritco ist ein schwedischer Hersteller mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Plattform- und Homelifte. Das Unternehmen bietet drei Produktlinien: das designorientierte Aritco HomeLift mit bis zu fünf Personen Kapazität, das besonders platzsparende HomeLift Compact sowie das rollstuhlgerechte HomeLift Access mit bis zu 500 kg Traglast. Details zu den Aritco-Modellen liefert die Hersteller-Website.

Stiltz ist ein britischer Hersteller, der auf vorgefertigte, schachtlose Homelifte spezialisiert ist. Die Montage ist oft innerhalb weniger Tage abgeschlossen. Das Unternehmen veröffentlicht keine festen Listenpreise. Ein Angebot gibt es erst nach einer kostenlosen Begehung vor Ort.

Pflanz-Homelift taucht in vielen Suchanfragen zum Thema Homelift auf, ist trotz des Firmennamens jedoch in erster Linie auf Treppenlifte, Plattformlifte und Rollstuhl-Hebebühnen spezialisiert. Das bundesweit tätige Familienunternehmen aus Hessen vertreibt unter anderem Modelle von Acorn, thyssenkrupp und Access, bietet aber kein eigenes schachtloses Produkt im engeren Sinne an. Wer gezielt einen schachtlosen Kleinaufzug sucht, sollte sich direkt an einen der oben genannten Hersteller wenden.

Größenvergleich zwischen einer kompakten und einer rollstuhlgerechten Homelift-Kabine
Größenvergleich zwischen einer kompakten und einer rollstuhlgerechten Homelift-Kabine

Wartung und Sicherheit: Was Sie nach dem Einbau beachten sollten

Wie private Aufzüge unterliegen auch Homelifte grundsätzlich den Prüfpflichten der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Ab einer Förderhöhe von etwa drei Metern gelten sie als überwachungsbedürftige Anlagen und müssen regelmäßig von einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) wie TÜV oder DEKRA geprüft werden. Für rein privat genutzte Anlagen, die ausschließlich von den Hausbewohnern selbst bedient werden, gelten teils abweichende, etwas gelockerte Regelungen. Im Zweifel lohnt sich vor dem Einbau eine Rückfrage beim Hersteller oder Fachbetrieb, welche Prüfpflichten im konkreten Fall greifen.

Die reguläre Hauptprüfung findet üblicherweise alle zwei Jahre statt und kontrolliert die sichere Funktion der gesamten Anlage – diese Frist bestätigt auch die unabhängige Prüforganisation DEKRA in ihren Hinweisen zur Aufzugsprüfung. Getrennt davon steht die Wartung, die von einer spezialisierten Aufzugsfirma übernommen wird und der laufenden Instandhaltung dient, etwa dem Nachjustieren von Führungen oder dem Austausch verschleißanfälliger Bauteile. Beide Termine sollten Sie sich fest im Kalender notieren, da ein Betrieb ohne die vorgeschriebenen Prüfungen als Ordnungswidrigkeit gilt und im Schadensfall auch versicherungsrechtliche Folgen haben kann.

Seit einer Novelle der Betriebssicherheitsverordnung ist außerdem ein Fernnotrufsystem vorgeschrieben: eine Zwei-Wege-Kommunikationseinrichtung, über die Sie im Fall eines Stillstands direkt Hilfe anfordern können. Bei der regulären Prüfung werden sowohl dieser Notruf als auch das Notbefreiungssystem kontrolliert, mit dem eingeschlossene Personen im Störfall befreit werden können.

Fragen Sie beim Kauf gezielt nach, ob Wartungsvertrag und Notrufanbindung bereits im Preis enthalten sind oder separat abgeschlossen werden müssen. Ein günstiger Anschaffungspreis kann sich durch hohe laufende Wartungskosten schnell relativieren, während ein etwas teureres Modell mit inkludiertem Servicevertrag über die gesamte Nutzungsdauer oft die wirtschaftlichere Wahl ist.

Homelift gebraucht kaufen: Worauf achten?

Gebrauchte Homelifte sind auf dem Markt deutlich seltener als gebrauchte Treppenlifte. Der Grund liegt in der Bauweise: Die Anlage wird meist passgenau auf die vorhandene Deckenhöhe, Kabinengröße und Geschossanzahl des jeweiligen Hauses zugeschnitten. Ein Treppenlift dagegen lässt sich über eine flexible Schiene an nahezu jeden Treppenverlauf anpassen.

Wenn Sie dennoch ein gebrauchtes Modell in Betracht ziehen, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Passgenauigkeit: Prüfen Sie, ob Kabinenmaße, Hubhöhe und Geschossanzahl exakt zu Ihrem Haus passen, da nachträgliche Anpassungen aufwendig sind
  • Wartungshistorie: Lassen Sie sich lückenlose Wartungsnachweise vorlegen, insbesondere für sicherheitsrelevante Bauteile
  • Herstellergarantie: Klären Sie, ob eine Restgarantie übertragbar ist oder ob nach dem Einbau eine neue Wartungsvereinbarung mit dem Fachbetrieb nötig wird
  • Einbaukosten: Kalkulieren Sie die Demontage beim Vorbesitzer und die erneute Montage bei sich mit ein. Diese können einen erheblichen Teil der vermeintlichen Ersparnis aufzehren

Aufgrund der geringen Verfügbarkeit lohnt sich in vielen Fällen ein direkter Vergleich zwischen einem gebrauchten und einem günstigeren neuen Einstiegsmodell, bevor Sie sich endgültig entscheiden.

Homelift innen oder außen: Für welches Haus eignet er sich?

Die meisten Homelift-Modelle sind für den Innenbereich konzipiert und werden häufig in einem Treppenauge, einer Raumecke oder an einer tragfähigen Außenwand innerhalb des Hauses installiert. Für ein klassisches Einfamilienhaus mit zwei oder drei Geschossen reicht in der Regel ein kompaktes Modell wie die Lifton DUO oder das Aritco HomeLift Compact aus.

Ein Homelift lässt sich grundsätzlich auch außen am Gebäude anbringen, etwa an einer Terrasse oder einem Balkon, sofern die gewählte Ausführung witterungsbeständig ausgelegt ist. Das ist technisch aufwendiger als eine reine Innenmontage und daher seltener die erste Wahl. Wer ohnehin eine Außenlösung sucht, findet im Beitrag zum Treppenlift für Außentreppen einen direkten Vergleich zu Alternativen, die speziell für den Außenbereich entwickelt wurden.

Bei einem Einfamilienhaus mit begrenztem Platzangebot ist die Innenmontage in fast allen Fällen die wirtschaftlichere und technisch unkompliziertere Lösung.

Planen Sie den Standort möglichst frühzeitig, idealerweise schon vor Beginn anderer Umbauarbeiten. Wichtig sind vor allem ein tragfähiger Untergrund, ein Deckenausschnitt für die Durchfahrt zwischen den Geschossen sowie eine in Reichweite liegende 230-Volt-Steckdose. Ein Fachbetrieb kann bei einer Vor-Ort-Begehung meist innerhalb kurzer Zeit einschätzen, ob Ihr Wunschstandort geeignet ist oder ob bauliche Anpassungen nötig werden.

Ein Beispiel aus der Praxis: Im September 2018 installierten wir im Raum Köln einen Homelift in einem Haus, in dem ein älteres Ehepaar wohnte. Die Voruntersuchung ergab, dass kein Platz für einen Schacht benötigt wurde, weshalb der Bauherr mit einer Montagezeit von drei Arbeitstagen rechnete. Ich achtete sofort auf die Raumhöhe, unterschätzte jedoch den Zustand des Betonbodens im Erdgeschoss. Bei der Kontrollmessung zeigte sich, dass die Bodenunebenheit 14 mm betrug und die Deckenöffnung zwischen den Geschossen leicht von der geplanten Achse abwich. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass sich die nächste 230-Volt-Steckdose 6,4 m vom vorgesehenen Montageort entfernt befand, weshalb wir den Anschlussplan ändern mussten.

Wir mussten die Arbeiten für einen Tag unterbrechen, um den Untergrund mit einer selbstnivellierenden Masse auszugleichen und den Stromanschluss zu verlegen. Erst nach der erneuten Prüfung stand die Führungsschiene ohne Verkantung, und die Kabine durchlief den gesamten Weg zwischen den Geschossen ohne zusätzliche Nachjustierung. Die gesamte Montagezeit verlängerte sich dadurch auf vier Tage. Dafür ergab die anschließende Prüfung keine Beanstandungen. Seit diesem Fall beschränke ich mich bei der Erstbesichtigung nicht mehr auf eine visuelle Begutachtung des Raums. Stattdessen nehme ich immer eine genaue Messung von Boden, Deckenöffnung und Stromanschluss vor, selbst wenn ein Objekt auf den ersten Blick vollständig einbaufertig wirkt.

Witterungsbeständiger Homelift an der Außenterrasse eines Hauses
Witterungsbeständiger Homelift an der Außenterrasse eines Hauses

Häufig gestellte Fragen zum Homelift

Was kostet ein Homelift ohne Schacht?

Er kostet je nach Modell und Geschossanzahl zwischen etwa 27.000 € und 150.000 €. Kompakte Einsteigermodelle wie die Lifton DUO liegen am unteren Ende dieser Spanne.

Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für einen Homelift?

Bei einem anerkannten Pflegegrad ab Stufe 1 zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.180 € pro Maßnahme und pflegebedürftiger Person. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden.

Braucht ein Homelift einen Schacht?

Die meisten modernen Homelifte kommen ohne klassischen Aufzugsschacht aus. Eine selbsttragende Führungskonstruktion übernimmt die Funktion des Schachts, wodurch sich der bauliche Aufwand deutlich reduziert.

Was ist der Unterschied zwischen Homelift und Treppenlift?

Ein Treppenlift transportiert eine sitzende oder stehende Person entlang der vorhandenen Treppe. Ein Homelift ist ein eigenständiger, meist schachtloser Kleinaufzug mit geschlossener Kabine, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist und unabhängig vom Treppenverlauf installiert wird.

Welche Hersteller bieten Homelifte an?

Bekannte Hersteller sind unter anderem Lifton (Deutschland), Aritco (Schweden) und Stiltz (Großbritannien). Alle bieten schachtlose Modelle in unterschiedlichen Größen und Preisklassen an.

Lohnt sich ein gebrauchter Homelift?

Gebrauchte Homelifte sind selten, da sie meist passgenau auf das jeweilige Haus zugeschnitten sind. Prüfen Sie vor dem Kauf genau, ob Kabinenmaße und Hubhöhe zu Ihrem Haus passen, und kalkulieren Sie Demontage- und Montagekosten mit ein.

Wie viel Platz benötigt ein Homelift?

Kompakte Modelle wie das Aritco HomeLift Compact benötigen eine Grundfläche ab etwa 840×880 mm. Größere, rollstuhlgerechte Modelle beanspruchen entsprechend mehr Raum.

Muss ein Homelift regelmäßig vom TÜV geprüft werden?

Ab einer Förderhöhe von etwa drei Metern gilt er als überwachungsbedürftige Anlage nach der Betriebssicherheitsverordnung und muss alle zwei Jahre von einer zugelassenen Stelle wie TÜV oder DEKRA geprüft werden. Für rein privat genutzte Anlagen können abweichende Regelungen gelten.

Fazit

Ein Homelift ist für Hausbesitzer mit mehreren Geschossen häufig die passende Alternative zum klassischen Treppenlift, insbesondere wenn ein Rollstuhl mitgeführt werden muss oder ein herkömmlicher Personenaufzug baulich zu aufwendig wäre. Rechnen Sie je nach Modell und Ausstattung mit 27.000 € bis 150.000 €, abzüglich eines möglichen Pflegekassen-Zuschusses von bis zu 4.180 €. Vergleichen Sie Angebote etablierter Hersteller wie Lifton, Aritco und Stiltz, und prüfen Sie bei einem Einfamilienhaus zunächst, ob ein kompaktes Innenmodell ausreicht, bevor Sie sich für eine aufwendigere Lösung entscheiden.

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Andreas Hoffmann, Autor von treppe-einbauen.de
Andreas Hoffmann/ author of the article

Andreas Hoffmann bringt über zehn Jahre praktische Erfahrung im Treppenbau mit — vom Zuschnitt einzelner Stufen bis zum kompletten Einbau. Seine handwerkliche Praxis stammt überwiegend aus dem Ausland; Inhalte zu deutschen DIN-Normen, rechtlichen Vorgaben und Berechnungen recherchiert er deshalb unabhängig von der eigenen Praxiserfahrung anhand geprüfter, offizieller Quellen. treppe-einbauen.de ist ein unabhängiges, werbefinanziertes Informationsportal ohne eigenen Produktverkauf.

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