Scherentreppe & Klapptreppe: Platzsparende Boden- und Falttreppen im Vergleich

Scherentreppe für den Dachboden oder Klapptreppe an der Wand? Mechanik, Marken, Preise, Montage und Selbstbau beider platzsparenden Treppentypen im Vergleich.
Ausgeklappte Scherentreppe zum Dachboden

Scherentreppe und Klapptreppe werden, erklärt treppe-einbauen.de, häufig verwechselt, obwohl es sich um zwei völlig unterschiedliche Konstruktionen handelt. Die Scherentreppe ist ein Mechanismus für den Zugang zum Dachboden, während die Klapptreppe eine stationäre, an die Wand klappbare Treppe für den Wohnbereich ist. Dieser Artikel erklärt beide Typen getrennt voneinander, damit Sie die für Ihren Einsatzzweck passende Lösung finden.

Wenn Sie sich grundsätzlicher mit dem Thema Dachbodenzugang beschäftigen, finden Sie im Beitrag Dachbodentreppe: Typen, Material & Einbau einen umfassenden Überblick über alle Bauarten. Wer stattdessen eine platzsparende Treppe innerhalb der Wohnung sucht, findet ergänzend im Beitrag Raumspartreppe weitere Alternativen zur Klapptreppe.

Key Takeaways

– Die Scherentreppe ist eine ausklappbare Bodentreppe für den Dachbodenzugang, meist aus Aluminium oder Stahl.

– Die Klapptreppe ist eine völlig andere Konstruktion: eine stationäre Innenraumtreppe, die zusammengeklappt flach an der Wand liegt.

– Führende Scherentreppen-Marken sind Wellhöfer, Roto, Columbus, Dolle und FAKRO.

– Bei der Klapptreppe dominiert das Klapster-System von Treppenmeister mit den Modellen Comfort, Slim und Ultralight.

– Klapptreppe ist nicht dasselbe wie Klappleiter – beide Begriffe bezeichnen unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Teil A: Die Scherentreppe

Was ist eine Scherentreppe? Funktionsweise und Aufbau

Eine Scherentreppe ist eine Bauart der Bodentreppe, bei der eine ineinandergreifende Metallkonstruktion nach dem Herunterziehen der Lukenklappe kontrolliert auseinandergezogen wird, bis sie fest auf dem Boden steht. Die einzelnen Scherenelemente bewegen sich dabei gleichmäßig auseinander, wodurch ein sicherer und stabiler Auf- und Abstieg zum Dachboden entsteht. Beim Zusammenklappen verschwindet die gesamte Konstruktion platzsparend im Lukenkasten unter der Decke.

Scherentreppen werden üblicherweise aus Aluminium, Stahl oder Alu-Druckguss gefertigt, was sie im Vergleich zu klassischen Holz-Bodentreppen besonders leicht und langlebig macht. Vor dem Kauf sind vier Maße entscheidend: Länge und Breite der Deckenluke, die Deckenstärke sowie die lichte Raumhöhe. Nur mit diesen Angaben lässt sich das passende Modell zuverlässig auswählen.

Marken im Vergleich: Wellhöfer, Roto, Columbus, Dolle und FAKRO

Laut bodentreppe.shop teilen sich mehrere etablierte Hersteller den deutschen Scherentreppen-Markt. Wellhöfer bietet neben klassischen Holztreppen der Produktfamilie GutHolz auch Scherentreppen aus Metall und Aluminium an. Roto führt kompakte Scherentreppen, die sich besonders eignen, wenn wenig Platz vorhanden ist, eine bestimmte Raumhöhe berücksichtigt werden muss oder eine Metallkonstruktion gewünscht wird. Columbus tritt dabei als eigene Produktlinie innerhalb des Roto-Sortiments auf.

Dolle und FAKRO ergänzen das Angebot mit eigenen Scherentreppen-Serien, die sich in Traglast, Materialstärke und Zubehörausstattung unterscheiden. Ein direkter Preisvergleich lohnt sich, da die Modelle je nach Marke bei vergleichbarer Grundfunktion spürbar unterschiedliche Ausstattungsdetails bieten, etwa bei der Isolierung der Lukenklappe oder der Oberflächenveredelung der Metallholme.

Elektrische Scherentreppen und Zubehör: Stirnbrett, Handlauf, Geländer

Für den regelmäßigen Gebrauch bieten mehrere Hersteller elektrisch ausfahrbare Scherentreppen an, etwa das Modell „Type 18 Univers“ von Minka oder „LET Electric“ von FAKRO. Diese Modelle öffnen und schließen per Knopfdruck oder Fernbedienung, was besonders bei häufiger Nutzung oder eingeschränkter Kraft in den Armen einen spürbaren Komfortgewinn bringt.

Zum üblichen Zubehör zählen ein Teleskophandlauf für zusätzlichen Halt beim Auf- und Abstieg, ein Lukenschutzgeländer, das die offene Deckenluke bei ausgeklappter Treppe absichert, sowie ein Stirnbrett, das die Stufenkanten seitlich verkleidet. Wichtig zu wissen: Dieses Zubehör ist bei den meisten Modellen nicht nachrüstbar und muss bereits bei der Bestellung mit ausgewählt werden.

Scherentreppe Liliput aus Aluminium von Wellhöfer im Einbau (Video: Der Trockenbauer)

Montage und Maße: Wandmontage, Aluminium und Modelle ohne Lukenkasten

Neben der klassischen Deckenmontage mit vormontiertem Lukenkasten gibt es auch Modelle ohne eigenen Lukenkasten, die in eine bereits vorhandene Deckenöffnung eingepasst werden. Diese Variante eignet sich vor allem beim Austausch einer alten Bodentreppe, da der bestehende Rahmen oft weiterverwendet werden kann.

Aluminium-Scherentreppen punkten bei der Montage durch ihr geringes Eigengewicht, was die Handhabung beim Einbau erleichtert und gleichzeitig die Belastung der Deckenkonstruktion reduziert. Bei der Wandmontage ist zusätzlich zu prüfen, ob die seitlichen Führungsschienen der Scherenkonstruktion genügend Abstand zu Wänden oder festen Einbauten haben, damit sich der Mechanismus ungehindert entfalten kann.

Ein Beispiel aus der Praxis: Im Dezember 2013 tauschten wir in Köln eine alte Klapp-Bodentreppe gegen eine neue Aluminium-Scherentreppe aus. Vor der Bestellung hatte ich Länge und Breite der Deckenluke sowie die Raumhöhe gemessen, die Deckenstärke jedoch nicht geprüft. Nach der Lieferung zeigte sich: Der neue Lukenkasten samt Rahmen passte nicht ohne Anpassung in die alte Konstruktion, obwohl die Treppe selbst von der Höhe her passte. Beim Probeausklappen streiften die Metallelemente der Scherenkonstruktion die Kante des alten Rahmens, sodass sich der Mechanismus nicht vollständig entfalten konnte. Wir demontierten die alte Verkleidung, vermaßen die Deckenstärke exakt und passten die Öffnung an die Maße des neuen Sets an. Nach dem Einbau des Rahmens klappten wir die Konstruktion mehrfach vollständig ein und aus und prüften dabei jede Gelenkverbindung auf freien Lauf sowie den sicheren Stand auf dem Boden. Aus einem eingeplanten Arbeitstag wurden am Ende zwei. Seitdem prüfe ich beim Austausch einer alten Bodentreppe nicht mehr nur Luken-Maße und Raumhöhe, sondern immer auch die tatsächliche Deckenstärke und die Rahmenmaße der bestehenden Öffnung.

Scherentreppe kaufen: Baumarkt, Fachhandel oder gebraucht

Scherentreppen sind sowohl im Sortiment großer Baumärkte wie Obi und Hornbach als auch im spezialisierten Fachhandel erhältlich. Der Fachhandel punktet dabei meist mit einer größeren Modellauswahl und individueller Beratung zu Maßen und Zubehör, während Baumärkte vor allem bei Standardgrößen eine schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit bieten.

Auch gebrauchte Scherentreppen werden gelegentlich angeboten, etwa bei Renovierungen oder Hausauflösungen. Beim Kauf gebrauchter Modelle sollte der Mechanismus vor der Montage gründlich auf Verschleiß, Spiel in den Gelenken und Korrosion an den Metallteilen geprüft werden. Eine beschädigte Scherenkonstruktion kann sonst die Standsicherheit im ausgeklappten Zustand beeinträchtigen. Wer handwerklich versiert ist, kann eine einfache Bodentreppe auch in Eigenregie einbauen, sollte dabei aber die Herstellerangaben zur zulässigen Deckenöffnung genau einhalten.

Teil B: Die Klapptreppe

Was ist eine Klapptreppe? Abgrenzung zu Scherentreppe und Klappleiter

Zusammengeklappte Klapptreppe an der Wand
Zusammengeklappte Klapptreppe an der Wand

Die Klapptreppe hat mit der Scherentreppe trotz des ähnlichen Namens praktisch nichts gemeinsam. Es handelt sich um eine stationäre Treppe innerhalb der Wohnung, deren Wangen und Stufen sich bei Nichtgebrauch flach an die Wand klappen lassen. Laut klapster.de ragt die zusammengeklappte Treppe beim bekanntesten System, dem Klapster von Treppenmeister, nur etwa 3 Zentimeter in den Raum hinein.

Schwenkbare Stufen mit federunterstützten Drehstäben ermöglichen dabei ein einfaches und schnelles Auf- und Zuklappen ohne Werkzeug. Die Klapptreppe ist außerdem nicht mit einer Klappleiter zu verwechseln. Die Klappleiter ist ein tragbares Hilfsmittel für kurzzeitige Arbeiten, während die Klapptreppe eine fest installierte, alltagstaugliche Treppenlösung ist, die dauerhaft begehbar bleibt. Der Begriff „Klapptreppe“ wird umgangssprachlich zusätzlich für die klassische, dreiteilige Holz-Bodentreppe zum Dachboden verwendet, wie sie im Beitrag Dachbodentreppe beschrieben wird – diese hat mit der hier behandelten, dauerhaft im Wohnraum montierten Klapptreppe aber nichts zu tun.

Klapptreppe an der Wand: Montage zum Dachboden

Laut selbst.de zählen klappbare Raumspartreppen zu den platzsparendsten Lösungen überhaupt, wenn eine vollwertige, alltagstaugliche Treppe benötigt wird, aber kein Platz für eine klassische Treppenkonstruktion vorhanden ist. Klapptreppen kommen häufig dort zum Einsatz, wo eine klassische Treppe zu viel Platz beanspruchen würde, etwa auf dem Weg zu einem ausgebauten Dachboden oder einer Galerie. Die Wandmontage erfolgt über eine stabile Befestigung der Treppenwangen, sodass die Treppe im eingeklappten Zustand bündig an der Wand anliegt und im Alltag kaum auffällt.

Anders als bei der Scherentreppe ist bei der Klapptreppe keine separate Deckenluke mit Lukenkasten erforderlich, da die Treppe direkt in den Raum hinein aufgeklappt wird, statt sich durch eine Deckenöffnung zu entfalten. Das macht die Klapptreppe zur passenden Lösung, wenn der Zielraum bereits offen zugänglich ist und lediglich eine platzsparende Verbindung zwischen zwei Ebenen fehlt.

Klapptreppe selber bauen und mit Geländer

Wer handwerklich erfahren ist, kann eine einfache Klapptreppenkonstruktion auch selbst bauen. Der Klappmechanismus mit den federunterstützten Drehstäben ist allerdings technisch anspruchsvoller als bei einer klassischen Treppe und erfordert präzise Passgenauigkeit, damit die Stufen im eingeklappten Zustand sicher einrasten. Für höhere Sicherheitsanforderungen empfiehlt sich deshalb ein geprüftes Fertigsystem.

Ein Geländer ist bei den meisten Klapptreppen-Modellen als Zubehör erhältlich, bei einigen Ausführungen bereits werkseitig integriert. Modelle wie die Klapster Slim oder Ultralight verfügen über ein integriertes Geländer, während beim Comfort-Modell ein Geländer optional nachgerüstet werden kann. Bei Modellen mit sehr geringer Stufentiefe, wie der Ultralight-Variante mit nur 10 Zentimetern, ist ein zuverlässiger Handlauf besonders wichtig für einen sicheren Auf- und Abstieg.

Klapptreppe: Sicherheit, Traglast und Zulassung

Je nach Modell liegt die zulässige Traglast einer Klapptreppe zwischen etwa 110 und 180 Kilogramm. Vor dem ersten alltäglichen Gebrauch sollte die Konstruktion gründlich auf festen Sitz aller Befestigungspunkte an der Wand geprüft werden, da hier über Jahre hinweg ein hoher wiederkehrender Belastungswechsel auftritt. Anders als bei einer losen Anlegeleiter handelt es sich um eine dauerhaft montierte Bauteilkonstruktion, weshalb eine fachgerechte Montage nach Herstellerangaben besonders wichtig ist.

Der federunterstützte Klappmechanismus sollte in regelmäßigen Abständen auf Leichtgängigkeit geprüft werden, da ausgeleierte Federn das sichere Einrasten der Stufen im ausgeklappten Zustand beeinträchtigen können. Hochwertige Systeme wie die Klapster-Modelle durchlaufen werkseitige Belastungstests, bevor sie in den Verkauf gehen, was bei einer Selbstbau-Lösung entsprechend eigenverantwortlich nachgeholt werden muss.

Kosten im Vergleich: Scherentreppe und Klapptreppe

Die Preise für eine Scherentreppe hängen stark von Material, Größe und Zubehör ab. Einfache Aluminium-Modelle ohne Zubehör sind bereits im unteren dreistelligen Bereich erhältlich, während hochwertige oder elektrisch ausfahrbare Ausführungen mit Isolierung, Handlauf und Geländer deutlich über tausend Euro kosten können.

Bei der Klapptreppe zeigt sich am Beispiel des Klapster-Systems eine breite Preisspanne: Das leichteste Modell Ultralight mit 7 Stufen startet bei rund 1.420 Euro, das Modell Slim bei etwa 1.790 Euro und das komfortabler ausgestattete Modell Comfort bei rund 2.740 Euro. Größere Ausführungen mit 11 Stufen kosten je nach Ausstattung zwischen etwa 2.165 und 3.940 Euro. Damit liegt die Klapptreppe insgesamt deutlich über dem Preisniveau einer einfachen Scherentreppe, was durch die aufwendigere Mechanik und die höherwertigen Materialien wie Multiplex-Birkenholz erklärbar ist.

Klapptreppe im Außenbereich

Klapptreppen werden in erster Linie für den Innenbereich konzipiert und beworben; Herstellerinformationen zu einem regulären Außeneinsatz sind kaum verfügbar. Wer eine platzsparende Treppenlösung im Außenbereich sucht, etwa für den Zugang zu einer Terrasse oder einem Gartenpodest, sollte deshalb eher auf witterungsbeständige Alternativen wie eine klassische Außentreppe oder eine spezielle Anlegeleiter zurückgreifen. Eine für den Innenbereich konzipierte Klapptreppe gehört nicht ins Freie.

Welche Lösung passt zu Ihnen?

Die Entscheidung zwischen beiden Treppentypen hängt in erster Linie vom Einsatzort und der Nutzungshäufigkeit ab, nicht vom Budget allein. Geht es um den gelegentlichen Zugang zu einem ungenutzten oder als Lager dienenden Dachboden durch eine Deckenöffnung, ist die Bodentreppe die naheliegende Lösung. Das gilt unabhängig davon, ob am Ende ein einfaches Modell oder eine elektrisch ausfahrbare Ausführung gewählt wird. Das deckt sich mit der Norm DIN EN 14975, nach der Bodentreppen wie die Scherentreppe ausschließlich für den Zugang zu nicht dauerhaft genutzten Dachbodenräumen zugelassen sind und nicht als notwendige Treppe zu Wohn- oder Arbeitsräumen dienen dürfen.

Wird dagegen ein ausgebauter Dachboden oder eine Galerie regelmäßig und dauerhaft im Alltag genutzt, etwa als zusätzliches Zimmer oder Arbeitsbereich, lohnt sich der Blick auf eine Klapptreppe. Sie benötigt im Gegensatz zur Bodentreppe keine Deckenöffnung und schafft stattdessen eine vollwertige, jederzeit begehbare Verbindung zwischen zwei Ebenen.

Wer unsicher ist, sollte vorab prüfen, ob der Zielraum bereits über eine offene Verbindung zur unteren Etage verfügt. Andernfalls müsste dafür erst eine Deckenöffnung geschaffen werden. Diese bauliche Vorbedingung entscheidet meist schneller über die passende Lösung als der reine Preisvergleich.

Häufig gestellte Fragen zu Scherentreppe und Klapptreppe

Was ist der Unterschied zwischen Scherentreppe und Klapptreppe?

Die Scherentreppe ist eine ausklappbare Bodentreppe für den Dachbodenzugang durch eine Deckenluke. Die Klapptreppe ist eine stationäre Innenraumtreppe, die zusammengeklappt flach an der Wand liegt.

Ist eine Klapptreppe dasselbe wie eine Klappleiter?

Nein, erklärt treppe-einbauen.de: Die Klappleiter ist ein tragbares Hilfsmittel für kurzzeitige Arbeiten, während die Klapptreppe eine fest installierte, dauerhaft begehbare Treppenlösung ist.

Aus welchem Material bestehen Scherentreppen?

Scherentreppen bestehen meist aus Aluminium, Stahl oder Alu-Druckguss, was die Konstruktion leicht und langlebig macht.

Welche Maße muss ich vor dem Kauf einer Scherentreppe kennen?

Länge und Breite der Deckenluke, die Deckenstärke sowie die lichte Raumhöhe sind die vier entscheidenden Maße.

Gibt es elektrische Scherentreppen?

Ja, mehrere Hersteller bieten elektrisch ausfahrbare Modelle an, die sich per Knopfdruck oder Fernbedienung öffnen und schließen lassen.

Kann ich eine Klapptreppe im Außenbereich einbauen?

Klapptreppen sind für den Innenbereich konzipiert. Für den Außenbereich eignen sich witterungsbeständige Alternativen wie eine Außentreppe oder eine Anlegeleiter besser.

Kann ich eine Scherentreppe selbst einbauen?

Handwerklich versierte Personen können eine Scherentreppe in Eigenregie montieren, sollten dabei aber die Herstellerangaben zur zulässigen Deckenöffnung genau einhalten.

Was kostet eine Klapptreppe?

Je nach Modell und Stufenzahl liegen die Preise etwa zwischen 1.400 und knapp 4.000 Euro, wobei einfachere Ausführungen wie die Ultralight-Variante am unteren Ende der Preisspanne liegen.

Muss eine Klapptreppe regelmäßig gewartet werden?

Ja, der federunterstützte Klappmechanismus sollte regelmäßig auf Leichtgängigkeit geprüft werden, damit die Stufen im ausgeklappten Zustand zuverlässig einrasten.

Fazit

Scherentreppe und Klapptreppe lösen trotz ähnlich klingender Namen völlig unterschiedliche Platzprobleme. Die Scherentreppe ist die richtige Wahl für den gelegentlichen Zugang zum Dachboden durch eine Deckenluke, mit etablierten Marken wie Wellhöfer, Roto, Columbus, Dolle und FAKRO sowie optionalen elektrischen Modellen für mehr Komfort. Die Klapptreppe eignet sich dagegen für die dauerhafte, alltagstaugliche Verbindung zwischen zwei Wohnebenen, wenn eine klassische Treppe zu viel Platz beanspruchen würde. Wer beide Begriffe klar auseinanderhält, findet deutlich schneller die tatsächlich passende Lösung für den eigenen Einsatzzweck.

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Andreas Hoffmann, Autor von treppe-einbauen.de
Andreas Hoffmann/ author of the article

Andreas Hoffmann bringt über zehn Jahre praktische Erfahrung im Treppenbau mit — vom Zuschnitt einzelner Stufen bis zum kompletten Einbau. Seine handwerkliche Praxis stammt überwiegend aus dem Ausland; Inhalte zu deutschen DIN-Normen, rechtlichen Vorgaben und Berechnungen recherchiert er deshalb unabhängig von der eigenen Praxiserfahrung anhand geprüfter, offizieller Quellen. treppe-einbauen.de ist ein unabhängiges, werbefinanziertes Informationsportal ohne eigenen Produktverkauf.

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